Herzlich Willkommen auf unserer Webseite

 

die auf all das Leid der vergessenen Katzen

in unseren Gefilden aber auch in anderen Ländern Europas aufmerksam machen möchte.

 

 Es ist schön, dass Ihr zu uns gefunden habt.

Das zeigt uns Euer Interesse und auch Eure Bereitschaft zu helfen.

 Wir brauchen Hilfe - und zwar da, wo sie nicht nur dringend

sondern auch lebensnotwendig ist.

Aktuelles


Wir sagen ... vielen Dank!

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Die Firma "Home of Pets - Manhard" hat uns ein richtig tolles isoliertes Outdoor-Katzenhaus gespendet.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir uns auch diesmal mächtig gefreut haben. Die zukünftigen pelzigen Bewohner werden es lieben ...

 

 

 

 

 

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Bezugsfertig - unser 1. Katzendorf

"Maikes SOS-Katzendorf"

 

Die Wohnhäuser und die "Kantine" sind aufgestellt, - katz kann also einziehen. Wie im richtigen Leben ... die Kantine ist größer als die Wohnung. Nun ja, wer kennt das nicht, - Küche oder Kantine sind nun mal die Plätze wo man sich so richtig wohlfühlt.

 

Im Laufe der kommenden Wochen wird das Dorf noch begrünt und vielleicht spendieren wir auch noch ein kleines "Drogenbeet" mit Baldrian und Katzenminze.

 

Liebe Freunde, jetzt hoffen wir mal sehr, dass sich weitere "Streuner-Freunde" finden, die ein ähnliches Dorf angelegt haben wollen und dazu gern unsere Hilfe in Anspruch nehmen würden. Bitte hört Euch um ... wir helfen gerne!

 

 

Hier noch ein paar Fotos von gestern ...

 

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Streuner wider Willen ...

Still ist es … da ist kein Geräusch, das mich erschreckt.

 

Aber es ist auch dunkel, so dunkel. Ich sehe nichts, ich höre nichts und ich fühle nichts.

 

Alles ist so weit weg, so unendlich weit weg.

 

Ich versuche mich zu orientieren, herauszufinden wo ich bin. Bis vor kurzem waren da noch unendliche Schmerzen und jetzt?

Jetzt ist da nichts mehr, - keine Schmerzen, kein Unwohlsein und auch keine Angst mehr.

 

Wo sind die Schmerzen geblieben? Bin ich gestorben? Bin ich im Himmel?

 

Warum ist es hier so ruhig?

Ist es im Himmel immer so still?

Hat man im Himmel keine Schmerzen mehr? 

Bin ich in diesem Himmel von dem ich öfter gehört habe und von dem man sagt, dass es dort besser ist als hier „im Leben“.

 

Ich erinnere mich. Da war so ein großer Mann, der mir Angst gemacht hat und deshalb habe ich mich im Gebüsch versteckt.

Wie gern wäre ich weggelaufen, aber das konnte ich nicht. Mir fehlte die Kraft und ich hatte seit Wochen eine Wunde am Bein, sie hatte sich schlimm entzündet und machte mir das Laufen fast unmöglich. 

Zudem juckte mein ganzer Körper und ich hatte kaum noch Fell. Jeder der mich sah ekelte sich vor mir. Darum wurde ich wohl auch ständig verjagt, mit Steinen beworfen oder mit Wasser begossen.

Vor langer, langer Zeit hatte ich mal ein Zuhause. Oh ja, daran erinnere ich mich noch gut.  Ich kam in diese Familie, spielte mit den Kindern, wurde verwöhnt und bekuschelt. 

Die Kinder und auch ich wurden älter. Ich war wohl nicht mehr niedlich genug und die Zeit, die man mit mir verbrachte wurde immer weniger.

Das war aber gar nicht so schlimm. Ich konnte mich gut mit mir selber beschäftigen und satt wurde ich auch immer, - also war ich zufrieden. 

 

Dann aber änderte sich alles - von jetzt auf gleich. Möbel wurden verpackt und mit vielen Kartons aus dem Haus gebracht.

Nicht lange und das Haus war leer.

Nur ich war noch da …

Keine Ahnung wie lange ich gewartet habe und wie oft ich zur Haustür gelaufen bin, aber da war niemand mehr, niemand machte sie auf.

 

Somit blieb mir nichts weiter übrig als durch die Nachbarschaft zu streunen. Wenn jemand  Mitleid mit mir hatte, bekam ich hin und wieder etwas zu fressen. Aber meist wurde ich verjagt.

 

Dann, eines Tages kamen fremde Menschen und belagerten mein Haus.

Ich durfte nicht mehr vor der Haustür warten und wenn ich es doch tat, hetzten sie immer die Hunde auf mich.

Einmal hatte mich einer dieser Hunde fast erwischt, aber ich konnte grade noch so entwischen. Dabei zog ich mir die Verletzung am Bein zu.

 

Mit dieser Verletzung fiel es mir fortan auch sehr schwer, mir Futter zu erbeuten.

 

Mit der Zeit sah ich richtig schlimm aus. Weil meine Haut so juckte ging mein Fell aus und ich habe mir die Haut immer wieder aufgekratzt.

Das war kein schöner Anblick und das ließen mich die Menschen auch immer wieder wissen und spüren.

Es dauerte lange, bestimmt einige Wochen bis dieser Mann kam. Woher er kam weiß ich nicht, aber ihn begleitete ein so wunderbarer Geruch.

 

Aus meinem Versteck sah ich, wie er Katzenfutter - so wie ich es von früher her kannte - in einer Schale vors Gebüsch stellte. Dann ging er wieder.

 

Ich kroch langsam und vorsichtig zu dieser Schale und fraß alles gierig auf. 

Oh man, es schmeckte so unglaublich gut.

 

Ein paar Tage lang kam dieser Mann mit Futter und es war so schön mal wieder so richtig satt zu sein. In dieser Hinsicht fühlte mich jetzt von Tag zu Tag besser, - nur die Schmerzen im Bein und auf meiner Haut wurden immer schlimmer.

 

Plötzlich, vor ein paar Tagen stand das Futter in so einem komischen Kasten.

Ich ging nicht rein, meine Angst war viel zu groß.

Dennoch, der Mann kam jeden Tag, schaute ob ich noch da bin und wechselte einfach das Futter aus.

 

Ich hatte mittlerweile wieder großen Hunger und warf somit meine Bedenken über den Haufen.

War es gestern oder heute? Ich weiß es nicht mehr, jedenfalls schlich ich zum Futter und ….. es gab einen wahnsinnig lauten Knall.

Ich war in diesem Kasten gefangen und wollte natürlich unbedingt da wieder raus. Da war aber keine Chance, der Kasten ging nicht mehr auf.

 

Völlig erschöpft bin ich eingeschlafen. Der Mann kam zurück und versuchte mich zu beruhigen, - dann wurde mein Gefängnis hoch gehoben und weggebracht.

Jetzt bin ich hier und alles ist so dunkel und ruhig.

 

Langsam wird es um mich herum heller, da ist ein Geräusch und Menschen nähern sich.

Den Mann kenne ich, es ist der, der mich gefüttert hat. Neben ihm steht eine Frau in einem weißen Kittel. Sie reden über mich …

 

Sie sagen, dass jetzt alles gut wird, dass ich wieder gesund werde und er mich mitnehmen darf. Der Mann strahlt übers ganze Gesicht und bedankt sich.

 

Wofür bedankt er sich? Ich weiß es nicht.

 

Aber ich habe die Hoffnung, dass er sich um mich kümmern wird und vielleicht werde ich einmal auch den Mut haben, mich von ihm streicheln zu lassen. Wir werden sehen ... 

 

Mittlerweile glaube ich aber nicht mehr, dass ich hier im Himmel bin.

 

Offenbar bin ich einem netten Mann begegnet, der sich um mich gekümmert hat, als andere Menschen weggeschaut haben.

 

Wobei, wenn ich mir das recht überlege, - keine Schmerzen mehr zu haben, keinen Hunger zu verspüren - das ist doch schon ein Stück vom Himmel, oder etwa nicht?

 

Eines weiß ich jetzt, man darf die Hoffnung nicht aufgeben und muss an das Gute glauben.

 

Euer Streuner

©Marion Siemens

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Tierische Verstärkung


Mama Klärchen (2 J.) und Tochter Franzi (1 J.) sind jetzt waschechte Vereinskatzen und verstärken unser Team mit ihrer recht unterhaltsamen Art. Sie wohnen standesgemäß im Haus des Vereinsvorstands und sind noch damit beschäftigt, die dort schon länger ansässigen Artgenossen für sich zu gewinnen.
So wie es aussieht, bedarf es da keiner größeren Anstrengung.
Also wundert Euch nicht, wenn hier das ein oder andere Mal ein Fellnasen-Kommentar zu lesen sein wird.

 

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Artikel aus den "Ostfriesische Nachrichten - 24. Februar 2017"

Wir möchten uns auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bei den "Ostfriesischen Nachrichten" für diesen Artikel und das dazugehörige Video bedanken. Leider können wir aus Urheberrechtsgründen das Video nicht online stellen ..

©Ostfriesische Nachrichten - Anita Rittmeyer
©Ostfriesische Nachrichten - Anita Rittmeyer
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Manchmal zweifelt Mensch, - aber Katz ist es wert zu kämpfen

Wir würden gern so viel auf den Weg bringen, aber es fehlen uns schlichtweg die Mittel.

 

WARUM ist das so?

Gehen wir es total falsch an? Nimmt man uns nicht wahr? 

  • Vermutlich ist unser Verein noch zu unbekannt ...
  • Ich würde so gern etwas dagegen tun ...
  • Es ist denkbar, dass wir zu unauffällig sind ...
  • Eventuell sind wir zu zaghaft ...
  • Eigentlich müsste ich mir neue Strategien einfallen
    lassen ...
  • Möglicherweise können wir ja auch die Herzen der Menschen nicht erreichen ...
  • Vielleicht ist das Leid der Streunerkatzen bei vielen Menschen noch kein Thema gewesen ...
  • Ich sollte darüber nachdenken ...
  • Ich weiß nicht warum es so schwer ist, gemeinsam etwas zu verändern ...
  • Man könnte so viel erreichen ...

Los geht's ...

denn wenn wir daran zweifeln es zu schaffen, haben wir im Tierschutz nichts verloren.

© Barbara Würzburg

 

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Wir starten durch ...

Ab sofort findet Ihr hier auf dieser Webseite die Unterseite "SOS-Katzendörfer", auf der wir über den Verlauf unseres Projektes genau berichten werden.
... und das besonders Schöne ist die Tatsache, dass der Startschuss für unser erstes Dorf bereits gestern abgegeben wurde.

 

 

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Emdener Zeitung vom 08. Februar 2017

Der erste und hoffentlich nicht der letzte Zeitungsartikel über SOS-Katzendörfer ist heute erschienen. Wir freuen uns riesig ...

 

Allerdings müssen wir auch darauf hinweisen, dass wir KEINE Tiere aus dem Ausland vermitteln, - wir helfen lediglich in Notsituationen, indem wir die Vermittlungsgesuche veröffentlichen und somit verbreiten.



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SOS - Katzendörfer

Das Jahr hat bereits den 1. Monat hinter sich und es wird Zeit Euch unser erstes größeres Projekt vorzustellen.

Wir wollen Katzendörfer errichten und zwar dort, wo Katzenfreunde Futterstellen eingerichtet haben und sie mehr oder weniger privat unterhalten.

 

Ein großer Plan, der sicher nicht einfach umzusetzen ist, aber allein die Vorstellung, dass im nächsten Winter einige heimatlose Fellnasen weniger frieren müssen, ist Antrieb genug.

 

Des weiteren wollen wir diese "Dörfer" nutzen, um die Tiere medizinisch durchchecken und wenn nötig kastrieren zu lassen. 

 

Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass unser WOLLEN das "Eine" ist und das wir für das "Andere" in erster Linie recht viele Euros und freiwillige Helfer brauchen ...

 

Wir hoffen sehr, dass wir mit und durch unser Projekt vielen Katzen zumindest ein wenig Wärme und Sicherheit werden bieten können.

 

Schauen wir mal wie wir das realisieren können - und wer uns dabei helfen wird ...

 

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Vielversprechender Start ins Jahr 2017 ...

Nachdem einmal mehr der Jahreswechsel nahezu überall aus Sicht unserer Haustiere, der Wildtiere und eben auch aus der Sicht vieler Menschen in punkto Lärm- und Umweltschutz mehr als übertrieben gefeiert wurde, haben wir uns entschlossen etwas dagegen zu tun!
Wir haben eine Petition gestartet und sind total überrascht, dass sie innerhalb kürzester Zeit auf eine so große Resonanz gestoßen ist. Das macht Hoffnung ... und jetzt freuen wir uns, dass auch Ihr mitmacht.

 

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